2014

Digitalfunk hilft helfen

  • Geschrieben von Markus Stenglein

Rund 80 Einsatzkräfte mit 70 Digitalfunkgeräten aus den Feuerwehren Altheim, Baudenbach, Bräuersdorf, Dietersheim, Ebersbach, Emskirchen, Mausdorf, Wilhelmsdorf, der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt die Feuerwehr Oberreichenbach testeten am vergangenen Samstag, im Rahmen einer Einsatzübung, die Einsatztauglichkeit des Digitalfunk.
Angenommen war ein Brand in einer Industriehalle in Wilhelmsdorf,  Ziel der Übung war diesmal nicht möglichst effektiv den Brandeinsatz abzuwickeln, sondern Erfahrungen zu sammeln wie z. B. die Einsatzkräfte mit der neuen Technik zurechtkommen, wie sich die Funkkommunikation Einsatztaktisch am besten gestalten lässt und allem voran wie das Digitalfunknetz reagiert wenn parallel rund 70 Funkgeräte an einer gemeinsamen Einsatzstelle betrieben werden. Seit der Einführung der digitalen Funktechnik wurde dies erstmals in dieser Größenordnung im Landkreis unter realistischen Bedingungen geübt.

Bereitstellungsraum Wilhelmsdorf

Im Rahmen der Übung erfolgte die Aufteilung in drei Einsatzabschnitte die jeweils in einer eigenen „Funk-Gruppe“ abgearbeitet wurden. Der erste Einsatzabschnitt befasste sich mit der eigentlichen Menschenrettung und Brandbekämpfung am Brandobjekt. Die Abschnittsleitung sowie das erste Löschfahrzeug in diesem Bereich wurde durch die Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsdorf gestellt. 

Einsatzstelle: Abstimmung der Zug- und Gruppenführer

Der zweite Abschnitt war für das verlegen einer 1000 Meter langen Schlauchleitung quer durch Wilhelmsdorf verantwortlich. Hier wurde das Sonderlöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsdorf eingesetzt, da dieses Fahrzeug über 1000m Schlauch verfügt der während der Fahrt verlegt werden kann.

Wasserförderung über eine ca. 1000m lange Schlauchstrecke

Der dritte Einsatzabschnitt befasste sich mit der Sicherung der Verkehrswege rund um Wilhelmsdorf. In diesem Bereich wurde unser Versorgungsfahrzeug sowie unsere Ortsteil Feuewehr Ebersbach/Oberalbach mit eingesetzt. 
Im Rahmen der Übung wurden vier Gruppen im Netzbetrieb (TMO) und zwei im Direktbetrieb (DMO) verwendet, so das jeder Einsatzabschnitt für sich autark arbeiten konnte und vom Funkverkehr der anderen eingesetzten Kräfte  nicht beeinflusst wurde. Davon unabhängig miteinander kommunizieren konnten die drei Einsatzabschnittsleiter und die Einsatzleitung. Auch der Funkverkehr zur hier noch nachgebildeten ILS lief separat.
Station die Feuerwehren auch in einem größeren Einsatzgebiet  mittels eines sog. Repeaters weiterhin die Kommunikation aufrecht erhalten können.
Funkkanäle zur Verfügung über die der gesamte Funkverkehr abgewickelt werden musste.
Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Manfred Heyer wurde das Übungsszenario nach einem festen Fahrplan in der zweistündigen Übung abgearbeitet.

Übungsleiter: Kreisbrandmeister, Manfred Heyer

In einem ersten Resümee zeigten sich Kreisbrandrat Alfred Tilz und Kreisbrandmeister Manfred Heyer zufrieden mit dem Ergebnis dieser Übung. Es zeigte sich, dass die Einsatzkräfte gut mit der neuen Technik und der damit verbundenen Einsatztaktik zu Recht gekommen sind. Auch die Netzversorgung war für diesen angenommenen Einsatz größtenteils ausreichend. Man sei aber auch an die Grenzen der Netzverfügbarkeit gekommen, was manches wiederholen eines Einsatzauftrag zur Folge hatte. Eine genaue Ausarbeitung der Übung wird in den nächsten Tagen erfolgen um weitere Schlüsse aus dieser Übung zu ziehen. In einer anschließenden Besprechung mit den teilnehmenden Einsatzkräften war auch das Echo durchwegs Positiv.
Bis die digitale Funktechnik die analoge Technik an der Einsatzstelle ablöst wird jedoch noch ein gutes Jahr ins Land ziehen,  die Integrierte Leitstelle (ILS) in Ansbach noch nicht auf die neue digitale Funktechnik umgerüstet ist. Dies wird erst im laufe diesen Jahres durchgeführt.  Ohne die Anbindung der ILS an den Digitalfunk ist eine Nutzung des Digitalfunks im realen Einsatz nicht möglich. Des weiteren gibt es derzeit Probleme mit dem Updatemanagement, welches erst bei der autorisierten Stelle in München geklärt werden muss, bevor der Digitalfunk an den Start gehen kann.

Bilder und Text (auszugsweise): KFV NEA

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  • Geschrieben von Patrick Winkelhöfer

Jugendfeuerwehr

Wilhelmsdorf

 


 

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Im Vordergrund steht natürlich das Erlernen Feuerwehrtechnischer Tätigkeiten, wie

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Doch auch der Spaß darf natürlich nicht zu kurz kommen.

Durch Schwimmbadbesuche, Zeltlager, Fahrten in Freizeitparks uvm. Ist bei uns immer etwas geboten.

Ziele der Jugendfeuerwehr:

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